Business Team bei erfolgreicher ZusammenarbeitANTI-AGING IST DIE ZUKUNFT

Große Wissenschafts-Teams und ganze Industriezweige beschäftigen sich mit unserer laufend steigenden Lebenserwartung.
Die 60-jährigen von heute sind gesund, aktiv und lebensbejahend. Sie können dank jüngster Forschungsergebnisse aus einer Reihe von und Dienstleistungen wählen, um diesen Zustand möglichst lange zu bewahren und sind auch finanzkräftig genug das zu tun.

Norbert Regitnig-Tillian meint dazu im Profil Wissen von 11/2013

„Wird es ewig weitergehen? Seit mehr als 150 Jahren schnurrt die Linie der Lebenserwartung in Industrieländern jedes Jahrzehnt um zweieinhalb Jahre nach oben. (…) Lag die Lebenserwartung um 1850 für einen Neugeborenen bei 35 Jahren, erreichen Frauen heute in Japan schon eine Lebensspanne von 86 Jahren. „Alle Indikatoren deuten darauf hin, dass sich dieser Trend auf absehbare Zeit auch in Österreich und Deutschland so fortsetzt“, sagt die österreichische Demografin Jutta Gampe, die am Max Planck Institut für Altersforschung in Rostock arbeitet.
Selbst bei den Rekordhaltern Japan und Frankreich verlangsamt sich der Anstieg der Lebenszeit nicht. 2060 wird sie in Österreich für Männer mit 87 Jahren und für Frauen bei 90,6 Jahren liegen. Ende des Jahrhunderts könnte der magische Hunderter fallen.
Die zentrale, daraus resultierende Frage aber lautet. Schön wir werden zwar älter, aber werden wir auch gesünder und glücklicher älter? Denn mit dem Alter kommen die gesundheitlichen Probleme. Und was bringt ein längeres Leben, wenn es mit Krankheit und Siechtum einhergeht?
(…) Auch ein weiteres Detail ließ aufhorchen: der Einfluss der eigenen Einstellung auf die Alterung. (…) Optimisten leben länger, und zwar weitgehend unabhängig von ihrem Gesundheitszustand. (…) Zwar spielen die Gene zumindest zu einem Drittel – eine wichtige Rolle, um überhaupt die Voraussetzung zu haben, in den Genuss eines hohen Alters zu kommen. Der große Rest aber ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Lebensstil und der generellen Einstellung zum Altern überhaupt. (…) Große Querschnittsuntersuchungen in Industrieländern zeigen, dass das Klischee des beeinträchtigten, missmutigen und vereinsamten älteren Menschen immer mehr der Vergangenheit angehört.“

Dass Menschen mit dem Alterungsprozess gänzlich unterschiedlich umgehen und damit sehr unterschiedliche Ergebnisse erzielen, hat Dr. Joseph Chang untersucht.
Der Wissenschaft ist es zu verdanken, dass wir heute eine sehr hohe Lebenserwartung haben, die noch immer stark steigt.

Dazu Dr. Joseph Chang in „Der Mythos des Alterns“ – Aylesberg 2011

“Laut eines Berichts der US-amerikanischen Statistikbehörde (U.S. Census Bureau) und der amerikanischen Gesundheitsinstitute (National Institues of Health) leben auf der Erde derzeit mehr als eine halbe Milliarde Menschen, die über 65 Jahre alt sind, und diese Zahl wird sich im Laufe dieses Jahrhunderts rasch verdoppeln. Gegen 2040 sollte es geschätzte 1,3 Milliarden Menschen über 65 geben, was etwa 14% der Weltbevölkerung entspricht. In den nächsten 10 Jahren wird die Zahl der Menschen über 65 zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit die Zahl der Kinder unter 5 Jahren übersteigen. In vielen Ländern ist die Gruppe der über 80-jährigen die am schnellsten wachsende Altersgruppe. Zwischen 2008 und 2040 wird für diese Bevölkerungsgruppe ein Wachstum von 233% erwartet, im Vergleich zu einem Wachstum von 160% bei der Gruppe der über 65-jährigen und dem erwarteten Wachstum von 33% für die gesamte Weltbevölkerung.

Viele Jahrhunderte lang waren die Wissenschaftler davon überzeugt, dass der menschliche Alterungsprozess unvermeidlich ist, dass er ein Teil unserer Biologie ist und der Zeitpunkt des Todes feststeht. Doch heute beginnt die Wissenschaft dank neuester Fortschritte in der Forschung ihren Standpunkt bezüglich der geschätzten Lebenserwartung zu überdenken. Die Lebenserwartung konnte vor allem durch die Verbesserung der Hygiene, der Nahrungsmittelversorgung, der ärztlichen Betreuung und durch Impfungen gesteigert werden. Im Jahr 1900 lag die durchschnittliche Lebenserwartung bei 45 Jahren und 1950 bereits bei 65 Jahren. In den 90ern stieg die Lebenserwartung auf 75 Jahre an. Wir wissen, dass die Menschen, wenn sich dieser Trend fortsetzt, bis zu 150 Jahre alt werden können. Doch es geht nicht primär darum, wie viele Jahre ein Mensch länger lebt, sondern um die Qualität dieser Jahre. Unser Ziel ist es nicht, ewig zu leben, sondern gesund zu bleiben.

Manche Menschen schaffen es beim Altern gesünder zu bleiben als andere. Warum?
Wir alle machen diesen Prozess durch. Wir altern von dem Tag an, an dem wir auf die Welt kommen. Nichtdestotrotz bleiben manche Menschen beim Altern gesünder als andere. Warum leben manche Menschen 100 Jahre lang gesund und mit einem jugendlichen Aussehen, während andere bereits mit 65 kaum aus dem Bett kommen?”

Es macht also einen deutlichen Unterschied, ob man dem Alterungsprozess aktiv begegnet, seine Lebensweise optimiert, vielleicht sogar Anti-Aging Fachleute zu Rate zieht und entsprechende Pflegeprodukte, Nahrungsergänzungen und Therapien in Anspruch nimmt. Am erfolgreichsten ist immer eine Kombination aller Maßnahmen.

Bei „Happy Aging: Lebenslust bis ins hohe Alter von Mag. Petra Hauk in Medizin Populär 2007 ist dazu folgendes zu lesen:

„Jahrelang hat die Anti Aging-Bewegung Mittel und Wege gesucht, um das Älterwerden aufzuhalten und die Spuren der Vergänglichkeit zu mildern. Aber dieser Ansatz ist viel zu kurz gegriffen. (…)

Dazu meint Prof. Metka von der Universitätsfrauenklinik am AKH Wien (Anti Aging-Experte und Präsident der Österreichischen Menopausegesellschaft): „Denn unsere biologischen Rahmenbedingungen machen bloß 30 Prozent beim Älterwerden aus, die restlichen 70 Prozent haben wir selbst in der Hand. Ob man die letzten 20 Jahre des Lebens im Zustand der Krankheit verbringt, liegt vor allem an zwei Risikofaktoren: an freien Radikalen und chronischen Entzündungen. Und auf deren Entstehung hat man sehr wohl Einfluss.

(…) Aus den Ergebnissen dieser Studien hat die Happy Aging-Forschung fünf Säulen für erfolgreiches, gesundes Altern abgeleitet. Sie lauten: richtige Ernährung, moderate Bewegung, Hormone im Gleichgewicht, eine schadstofffreie Umwelt und das richtige Maß an Spiritualität.“

Lassen wir hier noch einmal Norbert Regitnig-Tillian in seinem Artikel in Profil Wissen 11/13 zu Wort kommen. Er stellt fest, dass die Zielgruppe der über 50-jährigen heute sehr finanzkräftig und dazu bereit ist, in Anti-Aging Produkte und Dienstleistungen zu investieren.

„Successful Aging“ ist kein bloßes Schlagwort mehr. Heuer wurde eine große Studie des deutschen Allensbacher Institutes durchgeführt, an der über 4.000 Menschen zwischen 65 und 85 Jahren teilnahmen. Das Ergebnis: Den Alten von heute geht es im Mittel deutlich besser als ihrer Vorgängergenerationen vor 20 oder 30 Jahren. Sie sind in der Regel finanziell gut abgesichert, fühlen sich im Schnitt um zehn Jahre jünger, als es ihrem biologischem Lebensalter entspricht, und sie führen zumeist ein aktives und selbstbestimmtes Leben, dass sie möglichst lange beibehalten möchten.(…)

In Österreich leben mittlerweile 1339 Personen, die älter als 100 Jahre sind. Vor 10 Jahren gab es mit 672 Personen ziemlich genau halb so viele. (…) Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt in Österreich derzeit für Frauen 83,3 und für Männer 78,3 Jahre.
(…) Schließlich gelten die über 50-jährigen als eine der wohlhabendsten Generationen aller Zeiten. In Österreich entfällt auf sie mit 47 Prozent fast die Hälfte des Kaufkraftvolumens.
(…) Eine 60-jährige Frau hat heute einen durchschnittlichen Zeithorizont von 25 Jahren und damit im Grunde noch einen ganzen Lebensabschnitt vor sich. (…)
Biometrische Vergleiche von Fotoporträts aus den 1960er-Jahren mit den Aufnahmen aus der jüngsten Zeit zeigen in der Tat Erstaunliches: Menschen, die heute 60 Jahre alt sind, wirken rein optisch wie 50-Jährige aus den Sechzigern. Wir sehen im Durschnitt heute also zehn Jahre jünger aus als die Menschen vor 50 Jahren.“

Auch die medizinische Forschung hat sich mit unserem Alterungsprozess beschäftigt und festgestellt, dass es neben unseren aktiven Genen auch weitere Einflussfaktoren geben muss, die sich in Biophysik und Epigenetik abbilden lassen.

Dr. Ulrich Strunz meint in seinem Buch „Der Gen Code – Das Geheimnis der Epigenetik“ von 2013 Folgendes:

“Wissenschaftler vermuteten schon immer, dass sich hinter unseren 30.000 aktiven Genen noch irgendwelche weiteren geheimen Kräfte befinden. Wie kann jemand Übergewicht ansetzen, wenn er von täglich ledliglich 800 Kalorien lebt? Wie kann ein Mensch Krebs oder Diabetes entwickeln, wenn er vernünftig lebt und sich gesund ernährt? (…) Wo die traditionelle Biochemie an ihre Grenzen stößt, liefern Biophysik und Epigenetik neue verheißungsvolle Antworten.”

Markus Hengstschläger beschäftigt sich in seinem Buch „Endlich unendlich“ aus 2008 ebenfalls mit dem Thema und kommt zu dem Schluss, dass hier noch lange nicht alles erforscht und entsprechende Produkte entwickelt wurden.

“Auf molekulärer Ebene weiß man heute schon viel über den Prozess des Alterns. Freie Radikale, Anhäufung von Schäden im Erbgut, die Regulation der Länge der Telomere, Epigenetik oder der Verlust des zellulären Instandhaltungs- und Regenerationspotenzials unseres Körpers sind nur einige Schlagworte, die dieses Wissen beschreiben könnten. Die Diskussion darüber, warum wir altern und sterben, ist ebenso facettenreich wie die Frage, warum wer wie alt wird.

Das zukünftige Ziel wird vielmehr sein, den allgemeinen Gesundheitszustand zu verbessern, zu „verjüngen“. Ein 50-jähriger wird das Gesundheitsprofil eines 40-jährigen und ein 70-jähriger das eines heute 60-jährigen haben. Dadurch wird sowohl die Rate an Krankheiten, deren Auftreten im Alter viel wahrscheinlicher ist, als auch das mit dem Altern ansteigende Sterberisiko zu senken sein, so der Ansatz.“

Das Schlusswort hat Manfred Stöhr mit seinem Buch „Die Wahrheit über Anti-Aging vom März 2005. Er spricht von einem Boom, der neue Berufsgruppen, neue Produkte und Dienstleistungen hervorbringen wird. Eine ganze Branche wird sich mit der Qualitätsverbesserung des letzten Lebensabschnitts beschäftigen.

„Noch nie in der langen Geschichte der Menschheit erreichten so viele Menschen ein hohes Alter in guter körperlicher und geistiger Verfassung. Um diesen Lebensabschnitt erst einmal zu erreichen und ihn dann gesund, mit passablem Aussehen und jugendlichem Elan möglichst lange auszukosten, werden große Anstrengungen unternommen, weshalb kaum ein Wirtschaftszweig so erfolgreich agiert wie die die Anti-Aging-Industrie.“

(…) Der Trend zu einem langen Leben in Gesundheit und jugendlicher Frische hat zu einem umfassenden Anti-Aging-Boom geführt und die diesbezügliche Industrie zu einer milliardenschweren Branche avancieren lassen.

Ein unerwarteter Aspekt des neuen Gesundheitsbewusstseins besteht darin, dass sich Manche Ärzte nicht mehr vorrangig als Experten für Krankheiten verstehen, sondern als Experten für ein gesundes Leben.

Positive Auswirkungen des Anti-Aging-Booms sind eine Stärkung der Eigenverantwortlichkeit, sodass Gesundheit und Leistungsfähigkeit als ureigenes Anliegen begriffen werden, mit der Konsequenz, alles Lebensfördernde zu praktizieren und alles Lebensfeindliche zu meiden.

Wir können den Alterungsprozess nicht Einhalt gebieten oder diesen gar umkehren, aber wir sind in der Lage, bestimmten negativen Begleiterscheinungen aktiv entgegenzuwirken und durch die Kombination von gesunder Lebensweise und Krankheitsvorbeugung die uns zugemessene Lebensspanne voll auszuschöpfen. Die hiermit erreichbare Verlangsamung des Alterungsprozesses sowie die Bewahrung von Gesundheit und Fitness sind lohnende Ziele, die man nicht hoch genug einschätzen kann. Angesagt ist somit nicht ein Rebellieren gegen das Altern (Anti-Aging), sondern dessen Bejahung und positive Gestaltung durch ein Bündel von Maßnahmen, welche diese Lebensphase geglückt und erfolgreich werden lassen.“


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